Krieg der Götter

Die Story „Krieg der Götter“ entstand ungefähr Mitte bis Ende 2010 und sollte eigentlich nur ein paar Ideen zum Papier bringen. Was daraus werden sollte oder wird, stand zu diesem Zeitpunkt noch in den Sternen, aber seit gespannt und seht selbst.

 

Es war an einem sehr kalten verregneten Herbsttag. Die Blätter die sich wie Efeu an den Wänden ranken, wanden sich bereits alle in ihr Braunes Laubkleid ein. Niemand konnte, nein wollte, es glauben das dies das Ende vom Anfang sein sollte. Aber dennoch schien es genau in diese Richtung hinauszulaufen, waren es eben noch tausende so waren es nun nur noch hunderte die gemeinsam mit mir an der Seite des furchtlosen Herrschers kämpften. Hoch zu Ross standen wir unseren Widersachern gegenüber. Nichts regte sich, weder in unseren Reihen noch in den ihren. Zu Hunderten waren wir versammelt in der ehemaligen Hauptstadt des alten Reiches, jene nun verlassen und teilweise in Trümmern zu liegen schien. Vorsichtig trappten wir auf unsren Pferden Huf für Huf dem Feind entgegen. Nur noch wenige Meter trennten uns von einander. Dann plötzlich aus dem nichts ein Schrei: „Für unsern Herrscher, für die Kronprinzen!“ vernahm ich Mephistos der auf seinem Ross alleine vorgaloppierte. Wie Donner klangen die stampfenden Hufen. Die Lanze in Angriffsbereitschaft immer schneller werdend näherte er sich Gabriel dem Heerführer des Feindes. „Halt ein, Mephisto, lasst uns diese törichten Wesen gemeinsam bekämpfen.“ erschallte Beelzebub’s Stimme aus unseren Reihen. Geschmeidig wendete Mephisto seinen schwarzen Gaul und ritt zurück an seine Position in unsrer Formation.  „Diesen vermaledeiten Erzengel von Gabriel hätte ich auch alleine in die Knie gezwungen, dafür brauche ich nicht die Unterstützung von Luzifers Höllischer Streitmacht.“ referierte er. „Mephisto,“ entgegnete ich „ ich weiß ihr seit heiß drauf Jehova eins auszuwischen aber glaubt mir gemeinsam haben wir eine bessere Chance.“ Still wendete Mephisto seinen Blick ab von mir, auch Beelzebub schien sich nun mehr ein weiteres mal auf die Heerscharen des Himmels zu fixieren. Mephistos Ausritt schien Gabriel zu erzürnen, er erhob sein Schwert und richtet es mit einer Hand in unsere Richtung. „Der Herr hat über dieses Gesindel gerichtet, diese Ausgeburt der Hölle soll, so die Worte Gottes, niemals wieder das Antlitz seiner Welt beschmutzen. Sie kamen aus der Hölle empor um uns aus dem Himmelsreich zu verdrängen, nun liegt es an uns sie auf ewig vom Licht des Herren in die ewige Finsternis zurückzuschlagen.“ Brüllte Gabriel über das gesamte Feld. Mit gezogenen Waffen marschierten sie auf uns zu: „Shaitan, führe das Heer in den Krieg, lasse es das Blut unserer Feinde vergießen und das Reich dieses Hirnvermoderten Gottes darin tränken.“ befahl mir der Kronprinz Belial. Nun eilten auch wir auf die Himmelskrieger zu, meine Hand glitt zu meinem flammenden Schwert welches ich mit den Worten „Shemhamforash“ zog ich es aus der Scheide. Als Gabriel in die Übermacht von Hunderten Feuerschwertern sah machten sich er und Raphael aus dem Staub. Ich vernahm die Geräusche berstender Knochen, brechender Genicks als wir gegen die Krieger des Himmels prallten. Ich hob meine Hiebwaffe und schlug einen Widersacher nachdem andern zu Boden. Die lauten Schrei der kämpfenden Krieger  überschallten alles anderer, ich sah wie mehrere Soldaten, im wahrsten Sinne des Wortes, ihren Kopf verloren. Plötzlich ein gellend brechender Nacken, dann Grabesstille.  Der vor wenigen Augenblicken noch fruchtbare Boden war übersät von Blut, wo man auch hin sah blickte man auf die toten Körper, die abgetrennten Gliedmaßen und das viele Blut. Doch der Kampf war nicht vorüber.  Nein, auch wenn wir die Menschen, dieses verkommene Pack von Gottestreuen Söhnen, besiegt hatten gab es noch 3 Wesen derer wir uns annehmen musste. Die Erzengel Gabriel und Raphael und dem selbsternannten Herr der Herren Jehova. Es sollte eine nicht allzu leichte Aufgabe darstellen diesen Folksnarren einen Arschtritt zu verpassen. Belial sah erst Mephisto dann mich an, „Mephisto, Shaitan, schnappt euch diese Tölpel.“

Ein Kommentar

  1. Sehr schön geschrieben! Detailreiche Beschreibungen, die dem Leser einen besseren und realeren Einblick in die Geschichte geben und es auch realer wirken lassen.

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