Umstieg auf Mac, Fazit nach einem Jahr

Ich habe bereits viele Betriebssysteme ausprobiert, angefangen hat alles mit den Microsoft Betriebssystemen von Windows 98 damals bis hin zum heutigen Windows 10 (mit Ausnahme von Vista). Windows 10 werkelt tatsächlich noch auf meinem Standrechner, aber mein MacBook Pro wurde zu meinem Dailydriver. Später kamen dann auch noch Linux Derivate dazu doch keines dieser Systeme konnte mich überzeugen.

Der Einstieg in die Apple war einfacher als gedacht, eigentlich dauerte es nichtmal einen Tag um sich an die neue Arbeitsumgebung zu gewöhnen. Das ist auch das, was Apple ausmacht, sie sind einfach zu bedienen und durch den UNIX Unterbau auch für Profis so mächtig wie ein Linux.

Um den Einstieg und auch den Umstieg noch etwas leichter zumachen, kommt Mac OS X direkt mit einer vollständigen und einfach zu bedienenden Programmsammlung aus den Bereichen Office und Multimedia. Dazu zählen die Officeanwendungen Pages, Numbers und Keynote, welche das Gegenstück zu Word, Excel und Powerpoint darstellen. Als auch die Multimediaprogramme Garageband, iMovie und iPhoto. Garageband ist dabei eine eigentlich recht ansehliche Software für Hobbymusiker und bietet alles was die Erstellung von Midisoundtracks oder Soundtracks im allgemeinen benötigt. (Gut vielleicht nicht alles, aber da ich mich nicht mit Audioprogrammen im Detail befasse, reicht für mich das, was es bietet). iMovie hingegen ist eine einfache Variante eines Videoschnittprogramms, einfach aber dennoch sehr Umfangreich, zumindest wesentlich umfangreicher als die bei Windows mit bzw nachgelieferte Videoschnittsoftware Movie Maker. iPhoto hingegen dient zum sortieren beziehungsweise verwalten der eigenen Fotosammlung, dabei ist iPhoto in der Lage Gesichter und Orte zu kennen und die Bilder automatisch danach zu sortieren.

Wirklich stark vereinfacht wurde durch den Mac auch meine Arbeit an meinem VPS, denn statt das ich mir wie bei Windows Putty oder dergleichen runterladen muss, kann ich bei Apple direkt im Terminal einen SSH Befehl absetzen und loslegen. Klar, dies bietet nicht unbedingt den selben Komfort wie Putty aber wenn man nur mal eben fix was am Server einstellen muss, geht es einfach schnell.

Auch wenn die Hardwarespezifikationen meines Macs nicht gerade die neusten sind, bin ich dennoch erstaunt wie viel schneller der Mac doch läuft, im Vergleich zu meinem alten Windows 8 Rechner mit nahezu identischer oder vergleichbarer Spezifikation. An meinen neuen Standpc kommt er zwar nicht ran, aber dieser ist auch eher als Gaming bzw. Game Development Maschine und nicht als Dailydriver ausgelegt.

Die Aufgaben die mein Mac erledigen soll, dazu zählt viel Officearbeit, Internet, Grafikdesign, Webentwicklung und Servermanagment, schafft er mit bravur und ich möchte ihn dafür auch nicht mehr missen. Auf der anderen Seite, habe ich zumindest für mich festgestellt, dass ich sämtliche Arbeiten auf dem Mac auch wesentlich schneller erledige und die Arbeit damit wesentlich mehr Spaß macht als mit einem Windows PC da alles einfach auf Anhieb funktioniert. Keine lästigen Treiberupdates oder gar suche bevor man loslegen kann, wenn es heißt es gibt eine neue Betriebssystemversion muss ich nur darauf achten, dass mein Modell damit klar kommt und muss nicht die Systemvorraussetzungen wie bei Windows studieren. (Einfacher eigentlich noch, wenn mein Laptop nicht mit dem Update „klarkommt“ verweigert es ohnehin die Installation).

Auch die Integration mit dem iPhone ist hier wesentlich besser gelöst als Windows + Windows Phone. Angenommen ich arbeite an meinem Mac gerade an einem Text in Pages und muss dringend los, ich nehme mein iPhone, welches bereits erkannt hat das ich am Mac mit Pages am arbeiten war, öffne Pages auf dem iPhone und kann genau dort weitermachen wo ich aufgehört habe. Das funktioniert natürlich auch auf dem umgekehrten Weg.

Alles in allem kann ich sagen, einmal Mac immer Mac, ist nicht nur ein Phrase sondern es steckt viel Wahrheit dahinter, ich zumindest möchte das Apple System nicht mehr vermissen.

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