Review: Windows 8 Pro – Das neue „Fenster“ auf dem Markt

Windows 8, dem einen gefällt es, dem andern nicht. Dieses Review spiegelt nur meine Meinung wieder, und wie wir alle wissen, ist die Meinung eigen. Eins vorweg, mir gefällt Windows 8. Ich nutze es schon recht lange, angefangen habe ich im September 2011 mit der Windows 8 Developer Preview, damals war es nicht sonderlich viel anderes als Windows 7, aber es gab schon die Metrooberfläche und das Startmenü war verschwunden. Seitdem habe ich mit jeder Version von Windows 8 gearbeitet, sei es die Developer Preview, Consumer Preview oder Release Preview. Jede war vom Tag der Veröffentlichung an auf meinem PC installiert und wurde ausgiebig getestet. Bis vor einigen Tagen lief dann die kostenlose Testversion „Windows 8 Enterprise Evaluation“, das ist quasi die Vollversion von Windows, für 90 Tage lauffähig. Da diese 90 Tage bald ausliefen wurde es Zeit für eine Richtige Version, die W8 Pro (zum einen weil man ein normales Windows 8 nicht ohne einen PC bekommt und die Enterprise nur als Geschäftskunde, zum andern weil sie recht günstig ist/war im Vergleich zu einer ähnlichen Windows 7 Version).

Windows 8 Pro

Aber genug der langen Vorrede, kommen wir zur eigentlichen Review, wo fangen wir an. Am besten bei der Metrooberfläche.

Die Metrooberfläche

Auf den ersten Blick, ist die Metrooberfläche wohl für einen Tabletpc optimiert, dass stimmt in meinen Augen allerdings nur sehr bedingt. Natürlich macht sie auf einem Tablet mehr Sinn als auf einem normalen PC, zwecks Ermanglung eines Touchscreens, aber dennoch finde ich die Oberfläche aus verschiedenen Gründen praktisch. Zum einen bin ich Windows Phone Nutzer, und kenne die bei Windows eingeführten „Livetiles“ schon länger aus Windows Phone. Die Livetiles bieten einem einen schnell Blick auf die Dinge, so sehe ich auf meinem Startscreen auf einen Blick das Wetter, aktuelle Nachrichten, Skype Nachrichten, Facebook und Twitterbenachrichtigungen und auf Wunsch mehr (siehe Bild).

Metrooberfläche

Der neue Explorer

Auch der neue Explorer hat die eine oder andere Neuerung erhalten. Man kennt es eigentlich ja schon aus Office oder Paint und Wordpad. Die Ribbonoberfläche. Nun hat sie auch endlich in den Explorer Einzug erhalten. In meinen Augen eine der größten und besten „Neuheiten“ in Windows 8, denn dem Menüband auf Windows 7 und den Dropdownmenüs wurde ich bereits überdrüssig. Auch ist die halb transparente Aerooberfläche verschwunden.

Der neue Explorer

Taskmanager für Einsteiger und Profis

Der Taskmanager hat ebenfalls eine kleine aber in meinen Augen wichtige Änderung erhalten, es gibt ihn nun in zwei „Detail“ausführungen. Lässt man sich nur wenige Details anzeigen, so sieht man welche Programme gerade Laufen und kann diese mit einem Rechtsklick darauf beenden. Wenn man sich mehr Details anzeigen lässt, hat man den Umfang des alten Taskmanager zurück und noch mehr. Einige Teile des „Msconfig“, wie zum Beispiel die Möglichkeit die Autostartprogramme zu verwalten, wurden nun direkt in den Taskmanager integriert. Auch bietet er in diesem Modus jede Menge Infos, wo denn unteranderem der kostbare Arbeitsspeicher hin ist.

Taskmanager klein Taskmanager groß

Fazit:

Wem Windows 7 gefällt, braucht nicht unbedingt auf Windows 8 umzusteigen, wer aber noch Windows Vista oder gar XP sein eigen nennt, sollte das unbedingt tun. Mir persönlich gefällt Windows 8 wesentlich besser als Windows 7, das Mörderargument von vielen ist ja, der fehlende Startbutton und das fehlende Startmenü. Und ganz ehrlich? Ich vermisse weder das eine noch das andere, meine Programme sind über Metro genauso schnell erreichbar. Und wenn ich etwas Starten will, dass ich nicht angepinnt habe, dann fange ich einfach den Namen an zu tippen und drücke Enter, fertig es startet. Dennoch sei gesagt, es ist Geschmackssache, ich arbeite wie am Anfang bereits erwähnt seit der ersten Prerelease Version damit, dass sind jetzt schon fast 2 Jahre (erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Windows 8 erst vor 5 Monaten veröffentlicht wurde). Und ich möchte es nicht mehr vermissen wollen, da es mir einiges an Komfort bringt, denn ich bei Windows 7 nicht hatte.

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