Pydio – Cloudstorage für den eigenen Server

Dropbox, Google Drive, Onedrive und co waren gestern. Heute ist Pydio. Pydio, früher bekannt unter dem Namen Ajaxplorer, ist eine Cloudlösung wie sie besser nicht sein könnte. Im Gegensatz zu der Alternative Owncloud bietet sie wesentlich mehr Möglichkeiten, die ein professionelleres Arbeiten erlauben. Dies fängt schon dadurch an, dass es nicht unbedingt eine „eigene“ Speicherumgebung gibt. Viel mehr ist Pydio in Workspace bzw. auf Deutsch Arbeitsumgebungen aufgeteilt. Diese Workspaces können vieles sein, von einem Filesystem(also einer normalen Cloud) die aber auch so eingestellt werden kann, dass sie von einer Usergruppe genutzt werden kann, über FTP Zugriff (auf sftp wird unterstützt), bis hin zu einem SQL Browser. (Für mich mal zusammen gefasst, ich habe mein Filesystem in welchem ich ein Projekt, wie PHP planen kann, auf der selben Weboberfläche habe ich eine Arbeitsumgebung zum FTP wo der gesamte Quelltext liegt, sowie Zugriff auf die Datenbank die dem Projekt zu Grund liegt.) Workflow par excellence.

Aber dies ist noch nicht genug, ebenso bietet Pydio die Möglichkeit, E-Mailkonten zu überwachen und Dateianhänge automatisch in die Private Cloud zu laden, und eine Synchronisierung mit Dropbox.

 

Nun was das Anmelden angeht, Pydio bringt zwar eine eigenen Datenbank mit, aber man kann auch gegen einen FTP-Server, LDAP oder eigene Datenbankarchitekturen authentifizieren. Mit anderen Worten, ich könnte theoretisch einstellen, dass jeder der sich auf meiner Communityseite registriert, zeitgleich Speicherplatz auf meinem Pydio bekommt.

 

Und das beste kommt zum Schluss, Pydio ist kostenlos, zumindest in der Open Source Community Edition.

 

Habt ihr Fragen, oder wollt Anleitungen rund um Pydio? Dann lasst es mich wissen, und ich werde mit Sicherheit etwas dazu schreiben.

2 Gedanken zu „Pydio – Cloudstorage für den eigenen Server

  • 5. Oktober 2015 um 16:04
    Permalink

    Hi Sascha,
    hast du Ahnung von dem Arbeitsumgebung/Gruppen/Benutzer/Rollen Konstrukt von Pydio und kannst du mir das besser erklären als deren englische Doku?
    Ich blicke da nicht so ganz durch und habe eigentlich sehr simple Anforderungen an Pydio 🙂
    Gruß,
    Jan

    Antwort
    • 16. Oktober 2015 um 17:17
      Permalink

      Hallo Jan,

      gerne kann ich dir dabei behilflich sein. Die Kommentare würde das allerdings sprengen. Wenn du möchtest können wir aber deswegen auch gerne mal eine Skypesession abhalten oder so, dann kannst du mir gerne deine SkypeID per Mail zukommen lassen, meine E-Mail-Adresse findest du im Impressum.
      Aber kurz zusammengefasst:
      Arbeitsumgebungen – Beschreiben wie es der Name schon sagt eine Art „Workspace“ für mehrere Nutzer oder nur einen. (In meinem Fall hat jeder Nutzer seine Arbeitsumgebung wo er seine Dateien hochladen kann. Aber jedes meiner Projekte hat eine eigene Arbeitsumgebung in welcher eben alle beteiligten an dem Projekt arbeiten können.)
      Gruppen – Sind ja eigentlich schon selbst erklärend, sie beschreiben eine Gruppe von Usern, so kann man relativ einfach verschiedenen Gruppen ihre Arbeitsumgebungen zuweisen. In meinem Fall reicht es wenn ich einen Mitentwickler in die Gruppe Entwickler befördere und schon hat er zugriff auf die Arbeitsumgebungen die er benötigt.
      Benutzer erklärt sich ja von selbst.
      Und Rollen beschreibt die einzelen Rollen die ein Benutzer haben kann, mit den entsprechenden Berechtigungen, sprich Administrator darf alles etc.

      Ich hoffe ich konnte dir damit schonmal einwenig weiterhelfen, wenn nicht steht das Angebot mit Skype.

      Viele Grüße aus dem Saarland und ein schönes Wochenende

      Sascha

      Antwort

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